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28. Januar 2009 – Das Lean Institute erhält einen Auftrag aus der Automobilindustrie mit dem Ziel die Bestände signifikant (zweistelliger Prozentbereich) zu senken. Der sehr erfolgreiche Zulieferer (Fabrik des Jahres) setzt damit einen weiteren Baustein im Rahmen des exzellenten Produktionssystems (TPS) zur Verbesserung der Durchlaufzeiten und zum Abbau der Bestände ein. Die Reduzierung der Bestände, Senkung der Durchlaufzeit soll zum einen die Lieferfähigkeit deutlich verbessern. Zum Zweiten wird das in Beständen gebundene Kapital zur Verbesserung der Liquidität eingesetzt. Auch wird damit (aktuelles wirtschaftliches Umfeld) die Unabhängigkeit von den Banken verbessert. Die Bestände werden systematisch analysiert, Bestandstreiber werden identifiziert und in der Ursache hinterfragt. Insgesamt wird sowohl der Planungsprozess, der Produktionsprozess, das Fertigungslayout und die Abstimmung Planung-Produktion im Rahmen des Projektes bewertet und im Hinblick auf die o.g. Ziele verbessert. Zur Reduzierung der Bestände ist eine systematische Datenanalyse Grundvoraussetzung, welche auf der Basis der SAP-Daten mittels der Lean Institute Standards in den Ergebnissen sehr schnell verfügbar ist. Die Analyse der Bestände kann weiterhin zur Umsetzung von Kanbanregelkreisen genutzt werden. Die Reduzierung der Bestände, verbundene Verkürzung der Losgrößen wird auch kürzere Rüstzeiten erfordern, welche im Betrieb bereits durch SMED/QCO und TPMaint vorbereitet wurde.
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